05.07.2017

Eichdirektor und ehemaliger Vorsitzender der Fachgruppe Mess- und Eichtechnik Harald Schneider in den Ruhestand verabschiedet

© Regierungspräsidium Tübingen - v.l.n.r.: Ministerialdirektor Hubert Wicker, Harald Schneider mit Ehefrau Verena Schneider, Regierungspräsident Klaus Tappeser, Yvonne Baral

Am 24.Mai 2017 wurde der Leiter des Landesbetriebes Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg, Harald Schneider, feierlich in den Ruhestand verabschiedet. An dem aus diesem Anlass im Haus der Wirtschaft in Stuttgart veranstalteten Festakt, nahmen zahlreiche Redner und Gäste aus Politik, Wirtschaft, den Verbänden und der Belegschaft des Landesbetriebes teil.

Nach einer Begrüßung und würdigenden Worten durch den Präsidenten des Regierungspräsidiums Tübingen, Klaus Tappeser, würdigte der Ministerialdirektor des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Hubert Wicker, die Bedeutung des Eich- und Beschusswesens in Baden-Württemberg und die diesbezüglichen Verdienste von Harald Schneider. So führte er aus, dass die Technik-Affinität von Schneider bereits mit seiner Geburt in der Großen Kreisstadt Balingen, dem Zentrum der europäischen Waagenindustrie, begann. Über seine Lehre zum Feinmechaniker und dem anschließenden Studium der Feinwerktechnik sei Harald Schneider im Alter von 25 Jahren als Anwärter in die Eichverwaltung eingetreten. Nach kurzer Zeit im praktischen Eichvollzug, wurden Harald Schneider schon bald zentrale Aufgaben in der damaligen Oberbehörde, dem Landesgewerbeamt Baden-Württemberg mit Sitz im Haus der Wirtschaft übertragen. Fachgebietsaufgaben, Tätigkeiten im Rahmen des internen Qualitätsmanagements und der Auditierung von Betrieben, sowie Führungsfunktionen als Eichamts- und Referatsleiter führten ihn zu seinem Aufstieg in den höheren Dienst im Jahre 2001 und zu seiner heutigen Aufgabe als Leiter des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg.

Der Werdegang war dabei stets begleitet von Privatisierungsdiskussionen die Harald Schneider mit Engagement und viel taktischem Gespür maßgeblich beeinflusste und die erst mit dem Erlass des neuen Eichgesetzes vor knapp drei Jahren beendet wurde.

Als maßgeblich von Harald Schneider mit geprägte Erfolge sind darüber hinaus die Drei-Länder-Kooperation mit Hessen und Rheinland-Pfalz, die Begleitung der Verwaltungsreform 2005 mit dem Wechsel ins Regierungspräsidium Tübingen, die jüngste Zusammenführung der Landesbetriebe „Mess- und Eichwesen“ und „Beschussamt Ulm“ sowie die Konsolidierung der Finanzen und der Personalsituation zu nennen.

Als Vorsitzender des örtlichen Personalrats im damaligen Landesgewerbeamt und seine Funktionen als Mitglied im Gesamt- und im Bezirkspersonalrat hat Harald Schneider sich immer auch für die Belange der Kolleginnen und Kollegen eingesetzt und dadurch den Blickwinkel aus der Mitarbeiterebene nie verloren.

Harald Schneider nahm in den 90iger Jahren bis nach dem Jahrtausendwechsel Funktionen im Vorstand der Fachgruppe Mess- und Eichtechnik in Baden Württemberg wahr. Zunächst als Stellvertretender Vorsitzender im Jahr 1990 gewählt übernahm er ab 1998 den Vorsitz der gewerkschaftlichen Vertretung der Eicher und Beschießer in Baden-Württemberg. Aber auch in seinen dienstlichen Funktionen war er den gewerkschaftlichen Aktivitäten generell und der Fachgruppe im Speziellen immer eng verbunden.

Die Fachgruppe Mess- und Eichtechnik und BTBkomba Baden-Württemberg wünschen Harald Schneider für seinen Ruhestand alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Lebensfreude. Wir hoffen, dass er noch an vielen Veranstaltungen der Fachgruppe, wie dem anstehenden Fachgruppentag 2018 in Freiburg, teilnimmt und die gewerkschaftliche Arbeit weiter mit Rat und Tat begleitet.

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